Fragen zum 360-Grad-Feedback
Was Führungskräfte, HR und Berater uns vor dem ersten Durchgang fragen.
Was ist LEADBeyond 360°?+
Ein 360-Grad-Feedback für Führungskräfte, das fünf Ebenen verbindet: was eine Führungskraft glaubt, was sie sich zutraut, was sich unter Druck verändert, was andere erleben und welche Wirkung daraus entsteht. Es beteiligen sich Selbstbild, Vorgesetzte, Peers und direkte Mitarbeitende.
Welche Anbieter für 360-Grad-Feedback gibt es für Führungskräfte in Beratungsunternehmen?+
LEADBeyond 360° ist für Beratungsunternehmen und Professional-Services-Firmen entwickelt, in denen Klienten-, Partner- und Projektdruck Führungsverhalten sichtbar verändern. Gebaut haben es ehemalige Partner bei McKinsey & Company und Roland Berger; eine LEADBeyond-Beraterin oder ein Berater prüft jeden Bericht und führt das Auswertungsgespräch. Einen Überblick über weitere Anbieter in Deutschland gibt unser Artikel „360-Grad-Feedback-Anbieter im Vergleich“ auf leadbeyond.de.
Wie misst man die Führungsqualität von Partnern in einer Unternehmensberatung?+
Umsatz, Auslastung und Akquise zeigen, was ein Partner erreicht, nicht wie er führt. Im Kern misst man Führungsqualität mit einem 360-Grad-Feedback: Partner schätzen sich selbst ein, Peers aus der Partnerschaft, die Teams ihrer Mandate und, falls vorhanden, eine vorgesetzte Person geben Rückmeldung. LEADBeyond 360° zeigt zusätzlich, was dahintersteht: Überzeugungen, Kompetenz und was sich unter Projektdruck verändert. Ehrlich bleibt das nur als Entwicklungsinstrument, getrennt von Gewinnverteilung und Partneraufnahme. Mehr dazu im Artikel „Führungsqualität von Partnern messen“ auf leadbeyond.de.
Wie schützt LEADBeyond 360° die Daten von Partnern und Managern (DSGVO)?+
Hosting in Frankfurt am Main mit einer DSGVO-orientierten Architektur. Unsere Auftragsverarbeiter sind nach Art. 28 DSGVO vertraglich gebunden, unsere Infrastrukturanbieter ISO-27001-zertifiziert; den Auftragsverarbeitungsvertrag klären wir vor dem Start Ihres Programms mit Ihnen. Anonymität wird technisch erzwungen: Bewertergruppen erscheinen erst ab zwei abgeschlossenen Rückmeldungen getrennt, und eine Restwertregel verhindert das Zurückrechnen. Freitext wird nie einer Person zugeordnet und in der aktuellen Version nicht von KI ausgewertet, und HR sieht Fortschritt, aber keine individuellen Ergebnisse. Bei Partnern und Managern mit kleinen Teams ist das besonders wichtig. Worauf Sie bei Datenschutz und Betriebsrat achten sollten, steht im Artikel „360°-Feedback und DSGVO“ auf leadbeyond.de.
Was unterscheidet es von einem klassischen 360-Grad-Feedback?+
Klassische 360°-Feedbacks messen, welches Verhalten andere beobachten. LEADBeyond 360° geht einen Schritt weiter und misst auch Belief, Capability, Trigger und Outcome – mit Well-being als Energiepuffer, der bestimmt, wie viel Druck eine Führungskraft aushält, bevor Muster kippen.
Wer bewertet was?+
Belief und Trigger beantwortet nur die Führungskraft selbst, weil niemand sonst sie beobachten kann. Capability und Behavior bewerten die Führungskraft sowie Vorgesetzte, Peers und direkte Mitarbeitende. Outcome bewerten alle Gruppen einschließlich der Führungskraft.
Wie lange dauert es?+
Rund 18 Minuten für die Selbsteinschätzung der Führungskraft, 10–15 Minuten je Feedbackgeberin oder Feedbackgeber. Ein Feedback-Zyklus ist innerhalb von fünf Tagen eingerichtet.
Ist das Feedback anonym?+
Anonymität wird technisch erzwungen, nicht nur zugesagt: Bewertergruppen erscheinen erst ab einer Mindestzahl an Rückmeldungen getrennt, Freitext wird nie einer Person zugeordnet, und HR sieht Fortschritt, aber keine individuellen Ergebnisse.
Wer sieht den Bericht?+
Eine LEADBeyond-Beraterin oder ein Berater prüft jeden Bericht vor der Freigabe und nutzt die Ergebnisse als Ausgangspunkt für ein Entwicklungsgespräch oder Coaching. HR sieht Fortschritt, aber keine individuellen Ergebnisse.
Wo liegen die Daten?+
Hosting in Frankfurt am Main, mit einer DSGVO-orientierten Architektur.
In welchen Sprachen gibt es LEADBeyond 360°?+
Fragebogen, Bericht und Plattform gibt es auf Deutsch und Englisch.
Was LEADBeyond 360° nicht ist+
Kein Self-Service-Tool für Massen-Rollouts ohne Begleitung, keine KI-Auswertung von Freitext und kein Ersatz für ein Assessment Center oder eine Potenzialanalyse zur Personalauswahl. Muster-Hypothesen und Stress-Signatur sind Hypothesen für das Gespräch, keine klinischen Diagnosen.